jetz jibet wat uffe ohrn…

rausch in voller montur…

aber so richtig…dieses ergebniss hatten gestern der braune und ich nach dem schland die hosen voll bekommen hatte und wir nen bier drauf tranken…
von wochenende zu wochenende und in der woche die reste reinpfeifen…so wars und so ist es immer noch…
in den frühen morgenstunden nach hause gekommen…gepennt bis halb acht…genau richtig denn da kommen die nachrichten und man kann nochmal nachvollziehn was man evtl. verpennt hat und dann gehts aber auch schon wieder auf die piste…
ich kanns mir erlauben…es ist schließlich das letzte mal das ich die sau rauslassen kann…denn in zukunft bleibt keine zeit für verpeilte tage und nächtliche exzesse…
also nochmal alles genießen…

i love this shoes…dacht mal ich gönn mir mal was…genauso schrill wie alles andere…

zum abschluss ein kleines liedchen vom vergangenen jahr…
auch nächstes jahr heißt es wieder unbedingt-midsommar-festival-feierei

arte-themenabend…

No more killing

Ein Dokumentarfilm von Wolfgang Bergmann
Laufzeit 94 (89 und 58) Minuten

Nicht-tödliche Waffen werden als Hilfe zur humanen Konfliktlösung angepriesen. In den USA mussten sie schon bald in “weniger tödlich” umbenannt werden, da es immer wieder zu Todesfällen kam. Der Film zeigt, was aus den Visionen friedlicher Konfliktlösungen geworden ist.

Nach dem Ende des Kalten Krieges verlangte die Welt nach einer Ära des Weltfrieden. Die wachsende Kluft zwischen arm und reich und die unvorhersehbaren Ausmaße des Terrorismus werfen als elementare Konflikte ihre Schatten auf diesen Traum. Vor allem in denUSA werden neue Waffen entwickelt, die präziser und nicht-tödlich sein und somit weniger Kollateralschäden verursachen sollen. Mit der Entwicklung dieser “Wunder-Waffen” sollen technische Utopien à la Tom Swift – dem Namensgeber des TASER – in Erfüllung gehen lassen. Aber sind Laser, Elektroschockwaffen, Mikrowellen, hypersonische Töne, Nanopartikel, Stinkbomben oder Pfefferspray fähig den Kreislauf der Gewalt zu durchbrechen und eine friedliche Konfliktlösung zu ermöglichen?
NO MORE KILLING stellt Vordenker und Kritiker dieser Waffen aus den USA und Russland vor. Der Film zeigt schockierende Fälle bei denen unschuldige Menschen verletzt oder sogar getötet wurden. Die Befürworter handeln meist in guter Absicht, doch sie wollen die sozialen und politischen Ursachen, die die Klonflikte hervorbringen mitbedenken. Kritiker sprechen von einem Rückschritt in ein Zeitalter der Gewalteskalation, denn die meisten dieser Waffen sind frei erhältlich und werden zunehmend auch von Kriminellen angewendet.
Die deutschen Rüstungsunternehmen DIEHL und RHEINMETALL haben abgelehnt, sich im Film zu äußern, obwohl auch sie an diesem Geschäft beteiligt sind.
den trailer gibts hier
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Und tot bist du!

Nach wissenschaftlichen Erkenntnissen ist nicht auszuschließen, dass bestimmte Spiele auf bestimmte Menschen eine enthemmende, brutalisierende Wirkung haben. Je jünger, desto gefährdeter. Was ab 18 erlaubt ist, kann für 14-Jährige nicht gut sein. Doch über 80 Prozent der 14- bis 15-jährigen Jungen spielen bereits mit Video-Games für Erwachsene.
Wie kommen Erwachsenen-Spiele in Kinderhände? Wie verlässlich sind die Altersfreigaben der Selbstkontrolle? Was nützen nationale Verbote, wenn im grenzenlosen Europa oder im grenzenlosen Internet indizierte Videospiele in einigen Nachbarländern frei verkauft werden? Warum verzichtet die Industrie nicht ganz auf Killerspiele, die nur sechs Prozent ihres Angebots ausmachen? Der Film sucht Antworten bei Produzenten, Wissenschaftlern, Jugendschützern und Politikern.

Am Tor steht eine Wache in Uniform, das Sturmgewehr im Arm. Im Hintergrund rumpeln Armee-Fahrzeuge, peitschen Schüsse, werden Befehle gebellt. Schauplatz: ein ehemaliger Truppenübungsplatz der Nationalen Volksarmee bei Strausberg in Brandenburg.
Am Wochenende machen sie hier mobil, mit Mann und Material, laden ein zum soldatischen Erlebniswochenende. Es kommen ganze Gruppen, vor allem junge Männer, um sich willig drillen und killen zu lassen. Veteranen und Wochenend-Rekruten liefern sich stundenlange Gefechte auf dem verwilderten Gelände, dazu nachts Häuserkämpfe in den verfallenen Plattenbauten.
Ihre Waffen allerdings sehen aus wie neu und vor allem bedrohlich echt: Sturmgewehre der führenden Fabrikate, die Top-Guns der internationalen Elite-Einheiten. Tatsächlich aber handelt es sich um eine Kollektion exakter Kopien – sogenannte Soft-Air-Waffen. Seit dem Wegfall des Kriegswaffen-Gesetzes vor fünf Jahren überschwemmen sie den Markt. Von der Kalaschnikow für Kinder als Einstiegswaffe bis zum „Terror-Pack“ ab 18. Geladen werden Waffen mit erbsengroßen Plastikkügelchen, die rund 30 Meter weit tragen und höchstens blaue Flecke verursachen. Wo keiner sterben kann, wird umso heftiger drauf gehalten, so scheint es. Wer getroffen wird, muss Meldung machen. Zum letzten Mal, denn er scheidet aus.
Diese Freizeitkrieger stehen unter heftigem Beschuss von ihren Kritikern. Es geht um simuliertes Töten mit imitierten Waffen. Die Gegner, vor allem aus dem rechten Spektrum der Politik schießen mit größtem rhetorischen Kaliber: „Killerspiele“, ob reale wie solche paramilitärischen Übungen und Paintball oder digitale wie gewaltverherrlichende Computerspiele, gehörten gesetzlich stärker eingeschränkt oder ganz und gar verboten. Denn das Töten anderer, und sei es nur zum Schein, verstoße gegen die Menschenwürde. Was die einen als Sport und Bewegung in der Natur deklarieren, verdammen die Kritiker als Förderung von Gewalt.
Sport das ist das Schlüsselwort auch für die Selbstdarstellung des organisierten Paintball-Spiels – eine verschärfte Variante von Räuber und Gendarm. Die Gegner schalten sich mit farbig gefüllten Plastikkugeln aus, allerdings betont unmilitärisch: Uniformen sind verpönt, das Outfit ist sportlich, das Blut bunt und die Waffen werden Markierer genannt – wie Bürobedarf. Markieren statt umlegen, bei diesem Selbstverständnis falle es leichter, auf Menschen zu zielen, verraten die Spieler.
Was die Paintball-Fans als Kampfsport ansehen – wie etwa die olympischen Sportarten Fechten oder Boxen –, bleibt für viele ihrer Kritiker dennoch ein Killerspiel. So wurde wegen ethischer und moralischer Bedenken zwischen Sachsen und Bayern schon manche Hallen-Lizenz verweigert. Aber sind solche Verbote tatsächlich gerechtfertigt? Trägt das Paintball-Spiel wirklich bei zur Enthemmung und Verrohung und damit zu höherer Gewaltbereitschaft?
Diese Frage wird immer dann am heftigsten diskutiert, wenn wieder einmal ein jugendlicher Amokläufer eine Bluttat begangen hat und sich herausstellt, dass er vorher am Computer virtuell getötet hatte. Ego-Shooter heißt diese Gattung der Videospiele, die fast immer Gewalt als einzige Lösung aller Probleme anbietet.
Dass aus virtuellem Freizeitspaß blutiger Ernst werden kann, hat Guido Schröder erlebt. Als Polizist war er nach dem Amoklauf von Emstetten vor Ort. Jetzt leitet er zusammen mit einem Polizeikollegen ein ungewöhnliches Sozialprojekt: N‘Faculty nennt sich der Verein im rheinischen Erkelenz, der häufig isolierten Ego-Shooter-Spielern sozialen Halt bieten will. Gemeinsam sei besser als einsam, weil die Akteure dann unter sozialer Kontrolle seien, meint Schröder, selbst bekennender Counter-Strike-Fan: Ballerspiele zur Gewalt-Prävention.

den film gibts hier

schon krass…

und am wochenende ordentlich tanzen gehn…